das unterstütze ich...

Dieser Planet braucht nicht noch mehr erfolgreiche Menschen.

Dieser Planet braucht dringend mehr Friedensstifter, Heiler, Restauratoren, Geschichtenerzähler und Liebende.                                                                                                                                  -Dalai Lama-


Ich fahre gerne mit meiner Ape. Natürlich weiß ich, dass so ein kleiner Ape-Motor eine nicht gerade eine  umweltfreundliche Technik hat.

Ich kompensiere deshalb jährlich den geschätzten zusätzlichen CO²-Ausstoß mit "Atmosfair".


Denkanstoß

Unser Planet muss nicht gerettet werden. Musste er noch nie, und wird er auch in Zukunft nicht nötig haben.

In Milliarden Jahren hat er sich immer wieder gewandelt, angepasst und verändert. Ihm ist es egal, ob es mal 10 Millionen Jahre kalt ist, ob die Polkappen klein oder groß sind, ob die Landmassen überflutet werden oder Jahrtausende lang als dürre Wüste existieren. Unser Planet besteht weiter. Und das Leben auf ihm findet immer einen Weg.

Ob wir Menschen allerdings unseren Platz auf diesem Planeten behalten - keine Ahnung.

Dem Planeten ist es egal. Ich glaube noch nicht einmal, dass er uns wahrnimmt. Er wandelt und verändert sich weiter. Ob dabei Arten aussterben, ob Lebensformen verschwinden oder neu entstehen ist für ihn unwichtig - dieser Planet ist immer so, wie seine Ressourcen und Gegebenheiten es zulassen.

Wir sind in der ganzen Evolutionsgeschichte die bisher am höchsten entwickelte Spezies. Wir haben die Fähigkeit zu begreifen, zu lernen und naturwissenschaftliche Zusammenhänge zu erkennen. Wir sind sogar soweit entwickelt, dass wir die Möglichkeit haben, ein so riesiges und komplexes Gebilde wie unseren Planeten zu beeinflussen.

Und das tun wir auch. Leider aber hemmungslos, nachteilig, egoistisch und ohne Rücksicht. Ökologische und soziale Überlegungen spielen kaum eine Rolle in unserem Handeln.

Wir machen einen Denkfehler, weil wir davon ausgehen, dass dieser Planet für uns bereit steht und dass wir damit machen können, was wir wollen. Auf die Idee, dass wir nur ein winziger geduldeter und im Grunde unbedeutender Teil in seiner Geschichte sind, kommen wir gar nicht.

Dabei haben wir doch erstmals den Wissensstand, die Intelligenz und die Möglichkeit, diesen Planeten zu verstehen und für unsere Entwicklung, unseren Fortbestand und unser Wohlergehen entsprechend gut zu behandeln.

Wenn wir das nicht begreifen und nicht versuchen, uns gemeinsam diesem Planeten anzupassen und mit ihm in einer sinnvollen Kooperation zu leben, wird er uns in seiner weiteren Entwicklung einfach wegwischen wie einen Fliegenschiss...

...und noch einer

Seit Monaten schwirren mir Gedanken über die Stimmung in unserem Land durch den Kopf, die ich nicht klar fassen kann – wahrscheinlich habe ich mich aber nur einfach geweigert, ernsthaft darüber nachzudenken, weil ich es nicht wahrhaben will.

Ich bin wenig angetan von den rechten Stimmungen in Deutschland und anderen europäischen Ländern. Sie wollen einfach nicht in meinen Kopf und ich verstehe sie nicht!

Uns geht es doch in Deutschland gut! Wir brauchen doch keine Alternative dafür, dass es uns gut geht!

Woher kommt diese Panik und diese Angst vor auftretenden humanitären Problemen? Wieso gibt es eine so hohe Bereitschaft, Gerüchte und bewusst falsch lancierte Nachrichten nicht zu hinterfragen und einfach zu glauben? Das ermöglicht doch den Populisten, sie für sich zu nutzen und dadurch so ein sinnlos großes Gehör zu bekommen. Die Angst ist doch wirklich in nichts begründet! Wir können unsere Meinung frei äußern,  wir brauchen keine Repressalien zu befürchten und der Sozialstaat gibt uns Sicherheit - auch denen, die lautstark gegen ihn protestieren.

Was ich überhaupt nicht verstehe: Wer die AfD oder eine andere rechte Gruppierung wählt, ist auch gegen Europa. Ich stehe zur EU und ich unterstütze sie. Ich verstehe den europäischen Gedanken als  "Wir alle gemeinsam" und nicht als Ausschlusskriterium gegenüber einzelner Gruppen. Dieses „Wir“ bedeutet, dass es allen Menschen in Europa gleich gut gehen soll, In welcher Beziehung auch immer. Aber, es bedeutet auch, dass alle Menschen und Länder in Europa ihren Beitrag dazu leisten müssen, dieses europäische Staatenbündnis zu unterstützen und zu stabilisieren.

Esten, Letten oder jedes andere beliebige Volk sind doch nichts anderes als Deutsche, Franzosen oder sonst wer. Ich habe gesagt, „nichts anderes“. Natürlich gibt es Unterschiede in den einzelnen Völkern, dafür hat schließlich jedes Land eine eigene Kultur. Und das ist auch gut so! Ich bin neugierig auf andere Kulturen und freue mich über die gegenseitige Annäherung.

Ich finde, es ist eine enorme europäische Leistung, so viele unterschiedliche Nationen zusammen zu bringen und gemeinsam zu arbeiten, ohne dabei die einzelne Individualität zu untergraben.

Riesenländer wie China oder Russland wollen ebenfalls vereinen, vernichten dabei aber Freiheit, Entfaltung und Individualität zu einem Einheitsklump.

Jeden Menschen als Individuum zu respektieren, egal welcher Herkunft – darum geht es doch!

Denn alle Menschen vereint doch das Streben nach Lebensqualität, Zufriedenheit und Glück in ihren Träumen. Ich will nicht, dass dieser Zusammenhalt kaputt geht oder kaputt gemacht wird.

Sind denn wirklich viele Menschen so dumm, auf Populisten und die Polemik rechter Gruppierungen herein zu fallen, die für sich herausnehmen, die Hüter der "einzig richtigen" Kultur zu sein oder sich anmaßen, Menschen anderer Kulturen niedriger zu bewerten und auszugrenzen?