13. NNW in Huntlosen

Das NNW-Apetreffen (Ape-Freunde Nord-Nord-West) findet dieses Jahr in Huntlosen statt. Ich freue mich, dieses Mal auch mit dabei zu sein. Viele Teilnehmer-Namen kenne ich schon aus dem Ape-Forum. Jetzt lerne ich sie dann auch persönlich kennen..

Früh morgens um 3.00 Uhr geht's los. Es sind ca. 270 km. Wenn alles klappt, bin ich so gegen 6.00 Uhr hinter Dortmund. Das hat zwei Vorteile: Ich bin vor dem Berufsverkehr durchs Ruhrgebiet und ich habe das Bergische Land hinter mir und die Strecke wird flacher.


Der Name "Bergisches Land" hat eigentlich nichts mit der Landschaftsform zu tun, sondern ist nach den ehemaligen Burg- und Landherren den "Grafen zu  Berg" benannt.

Der Stammsitz der Jungs, "Schloss Burg an der Wupper" ist übrigens ein wirklich lohnendes Ausflugsziel.

Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass hier nicht wenige Steigungen über 10 % zu finden sind. Da kommt eine Ape ganz schön ins Pusten.

 

Es läuft alles wie ich es mir vorgestellt habe. Über Wetter und Witten kommend betrachte ich kurz vor 5.00 Uhr bei Castrop-Rauxel den Sonnenaufgang, fahre auf traumhafter Strecke durchs Münsterland, knattere vorbei an Telgte, Glandorf, Bad Iburg und Georgsmarienhütte in Richtung Osnabrück. Nach Bramsche, Lohne und Vechta erreiche ich das Oldenburger Land und treffe gegen 11.00 Uhr in Großenkneten/Huntlosen ein.

Fast die ganze Strecke führte durchs Grüne. Ich bin wieder einmal überrascht, wie schön es ist, nur über Landstraßen zu fahren.

 

Die erste urkundliche Erwähnung des Örtchens Huntlosen stammt übrigens aus dem Jahr 827. 

Die Umgebung ist landwirtschaftlich geprägt und gehört zum Naturpark Wildeshauser Geest.

Nach dem Aufbau meines Pavillons beginnt für mich ein rundum gelungenes Apetreffen!  

Ein sehr schöner Platz, eine gute Organisation, viele nette Leute, viel Spaß  und interessante Gespräche. Ich freue mich, die Leute persönlich kennen zu lernen, mit denen ich im Forum schon so oft kommuniziert habe.

Nachmittags gibt es ein kurzes und heftiges Gewitter. Ein kräftiger Windstoß macht meinen Pavillon nieder. Das Gestänge ist ziemlich verbogen. Außerdem ist er nicht wasserdicht! Da werde ich für die Zukunft wohl nachbessern müssen.

Mit gemeinsamen Grillen, Pizzaofen, einem Riesentopf Chili con Carne und jeder Menge Benzingesprächen geht der erste Tag zu Ende.

 

Am Samstag startet nach dem Frühstück mit einer "all you can eat"-Portion Rührei die traditionelle Ausfahrt. 40 Fahrzeuge bahnen sich über kleine Straßen den Weg nach Dötlingen, wo wir schon von "Gästeführerin Elise Plitsch" zum Dorfspaziergang erwartet werden. Sie bringt uns auf sehr amüsante und eigenständige Weise die Geschichte dieses wirklich schönen Örtchens nahe. Anschließend geht es ein Stück weiter nach Gut Sannum in das integrierte Lokal zum Kaffee trinken.

Auf dem Gut werden erwachsene Menschen mit geistigen, seelischen oder körperlichen Behinderungen bedarfsgerecht in allen Phasen ihres Lebens möglichst selbst verwaltend begleitet. Wie ich finde, eine wirklich toller Wohn- und Betreuungsort. (www.gut-sannum.de)

 

Zurück auf dem Ape-Stellplatz endet auch dieser Abend erst spät und macht viel Spaß.

 

Am Sonntagmorgen müssen dann nach dem Frühstück leider schon wieder die "Koffer gepackt" werden. Etwas Wehmut macht sich breit, gehen doch schöne Dinge immer so schnell vorbei.

Aber - das nächste Ape-Treffen wartet ja schon. Vom 7.7.-9.7. rufen die Knatterfreunde Telgte zum Ape-Treffen in Warendorf.