Nimm ein Lächeln mit...

Schon immer habe ich mir vorstellen können mit einem Wohnmobil und genügend Zeit zu reisen. Und ich habe etwa Mitte der 60er Jahre meine erste Ape gesehen. Zwei Männer haben das beigefarbene Dreirad mit Holz vollgepackt und sind dann zweitaktend abgefahren. So was wollte ich auch! 

Es kommt das Leben, nimmt dich in Anspruch, bringt Freuden, Leiden, schöne Dinge, Erfolge, Enttäuschungen, lässt dir keine Zeit. Wünsche werden durch andere ersetzt, nach hinten geschoben, vergessen.

Es wird wieder ruhiger und ich begreife, dass ich (wir) das Glück habe, es nicht mehr eilig zu haben. Wir können uns endlich auch Gedanken über die Verwirklichung  unserer "Ruhestandsvorstellungen" machen. Und ich erinnere mich an meine Jungenwünsche.

Wir machen es konsequent. Schaffen ein Auto ab und kaufen uns ein Wohnmobil. Später erfülle ich mir noch meinen Jugendtraum und schenke mir eine "Ape". Sie wird mein "Innerort"-Fahrzeug. 

Wir versuchen so oft es geht, uns die "Ape- oder Wohnmobil-Freiheit" zu nehmen; dieses tolle Gefühl, ohne Hast und Hektik unterwegs zu sein und "ein Lächeln mit zu nehmen". Ich finde, es ist ein Weg, der definitiv mehr Spaß macht als der, immer eilig zu sein.